Identitäre Zone am Ostersamstag in Donauwörth

Am Samstag, den 20. April 2019, veranstalteten Aktivisten aus Augsburg und Schwaben eine Identitäre Zone in Donauwörth. Anlass war die vor kurzem stattgefundene Aktion der Identitären Bewegung Augsburg am Grünenbüro in Donauwörth. Bei der Satireaktion wurden pseudo-authentische Plakate mit zugespitzten Wahlkampfsprüchen an das örtliche Büro der Partei Bündnis 90/Die Grünen angebracht, deren Inhalte in den sozialen Medien große Wellen schlugen. Die Landtagsabgeordnete der Grünen, Eva Lettenbauer, dementierte zwar eine eigenhändige Anbringung der Plakate durch ihre Partei, eine Distanzierung inhaltlicher Natur erfolgte jedoch trotz der prekären Aussagen auf den Plakaten, wie bspw. „Tod dem weißen deutschen Mann“, nicht.

Eine solche Distanzierung forderten unsere Aktivisten mit Hilfe eines Banners, gleichzeitig reagierten sie mit einem weiteren auf diverse Zeitungsartikel rund um die Satireaktion und zitierten in diesem Zusammenhang den Grünen-Abgeordneten Robert Habeck, der in der Vergangenheit die Existenz eines Volkes abstritt und damit einhergehend einen Verrat am Volk ausschließt. Dieses Zitat ist vor allem deshalb von Bedeutung, da die örtliche Presse von „Ermittlungen des Staatsschutzes wegen Volksverhetzung“ gegen uns berichtet, was unter jeglicher Negation des Volksbegriffs, wie Herr Habeck konstatierte, genau genommen keinen Tatbestand darstellen kann.

Unter strahlend blauem Himmel und Sonnenschein diskutierten die Aktivisten mit Passanten über die jüngsten Ereignisse und deren Umgang in der Presse und durch regionale Politiker. Dabei erhielten die Aktivisten viele positive Rückmeldungen und Danksagungen für ihr Engagement.

Wir beobachten weiterhin mit großem Interesse ob sich die angesprochenen Politiker eine Distanzierung von den dargestellten Inhalten abringen können und setzen uns unermüdlich für einen offenen Diskurs und Meinungspluralismus ein.

Misch‘ auch Du dich ein, werde aktiv und komm in (die) Bewegung!