Schreibtischtäter benennen!

Im Rahmen einer konzertierten, bundesweiten Aktion wurden die Fenster mehrerer Büros und Einrichtungen diverser Parteien und Zeitungen am Morgen des 14.01.2019 von Aktivisten der Identitären Bewegung mit Plakaten versehen, um das Verharmlosen („aufgebauschtes Problem“ – Manuela Schwesig), das Verschweigen und das Gutheißen von Linker Gewalt vonseiten des Mainstreams zu thematisieren. Nachfolgend eine kleine Zusammenstellung der in Schwaben durchgeführten Aktionen.

In Augsburg wurden Plakate an das Büro von Claudia Roth geheftet und Pflastersteine sowie die Attrappe eines Molotov-Cocktails vor die Tür gelegt, um auf die zahlreichen Sachbeschädigungen durch gewaltbereite linke Gruppierungen aufmerksam zu machen.

Büro ‚Die Linke‘ in Augsburg
SPD-Büro in Augsburg


Zusätzlich zu den gleichen Plakaten wurde ein Banner am Büro der Grünen in Konstanz angebracht, das die Kernaussage dieser Aktion („Schreibtisch-täter benennen!“) unterstreichen soll. Indem Medien und Politiker unablässlich jeden als ‚Nazi‘ diffamieren, der sich zum eigenen Land bekennt, agieren diese als geistige Brandstifter und liefern vorab einen moralischen Blankoscheck für Gewaltverbrechen. Der Glaube, man leiste „Widerstand gegen den Aufstieg des vierten Reichs“, genügt einigen Extremisten, um Gewaltverbrechen an Andersdenken rechtzufertigen.

Büro ‚Die Linke‘ in Konstanz


In Rottweil wurden Plakate an die Tür des ‚Schwarzwälder Bote‘ gehängt.


Vor der Landeszentrale der SPD in Stuttgart wurden abgebrannte Reifen und Ziegelsteine gelegt, um auch hier wieder an die zahlreichen Sachbeschädigungen zu erinnern, die nicht verurteilt, sondern verschwiegen wurden und viel eher zur Schadenfreude geführt haben.


An die Fenster der Büros der Ulmer SPD und der Linken wurden unter anderem Plakate angebracht, welche die Tweets von Sawsan Chebli und Veronika Kracher zeigen, in denen beiden zu einem radikaleren Umgang mit Andersdenken aufgerufen wurde.


Eine Zusammenstellung der Aktionen der anderen Regionalgruppen gibt es hier und eine Stellungnahme zu den Vorwürfen des „Angriffs“ hier.