#Heimfall2018 – Moscheebau in Leinfelden-Echterdingen

Der „Verein für Bildung, Kultur und Integration“ (VBKI) plante zuerst den Umbau einer ehemaligen Gaststätte in Unteraichen zu einem Gebets- und Kulturzentrum. Nach Protesten aus der Bevölkerung wurde dieser Plan jedoch nicht umgesetzt. Man entschloss sich, einen kompletten Neubau für eine Moschee mit weiteren Räumlichkeiten auf ein gepachtetes Grundstück in Oberaichen zu setzen. Nachdem mit dem Bauvorhaben im Februar 2017 begonnen wurde, kam dieses in den letzten Wochen aufgrund von Fehlplanungen wieder zum Erliegen. Laut Pachtvertrag hat die Stadt einen Heimfallanspruch, falls der erste Bauabschnitt der Moschee nicht bis Ende Oktober 2018 fertiggestellt wurde. Das Grundstück kann wieder zurückgeholt werden, wie aus technischen und juristischen Untersuchungen hervorgeht. Allein Oberbürgermeister Klenk scheut sich noch vor der Durchsetzung des Heimfalls. Die Islamwissenschaftlerin Dr. Ursula Spuler-Stegemann hat den Dachverband des VBKI in einem Gutachten als „Scharia-treu“ und „extrem konservativ“ bewertet. Es ist daher fraglich, ob ein solcher Verband, der dem islamischen Fundamentalismus nahesteht, die Integration in unsere freiheitliche demokratische Grundordnung nicht eher behindert als fördert.

Am Sonntag, den 23.09.2018, kletterten Aktivisten der Identitären Bewegung Stuttgart auf den Bau der „Filder-Moschee“und befestigten dort ein Transparent mit der Aufschrift #Heimfall2018 und dem Stadtwappen Leinfelden-Echterdingens, um die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen, dass sie nun die Möglichkeit haben, den Bau der Moschee mit den Mitteln des Rechtsstaates zu verhindern.

 

Es wurden Flugblätter verteilt, auf denen der Hinweis steht, dass sich Bürger, die dem Moscheebau kritisch gegenüberstehen, an den Oberbürgermeister Klenk wenden können, um ihm mitzuteilen, dass die Stadt von ihrem Heimfallanspruch Gebrauch machen und das Grundstück zurücknehmen soll.