Kundgebungen der Identitären Bewegung gegen das Konzept der Ankerzentren

Am Samstag, den 15.09., veranstaltete die Identitäre Bewegung Augsburg und Umgebung in Donauwörth und Wertingen zeitgleich Kundgebungen in Anlehnung an den bayernweiten Aktionstag gegen Ankerzentren. Die Aktivisten versammelten sich in der Donauwörther Innenstadt mit einem Infostand und einem passenden Banner, das die Aufschrift „Hilfe vor Ort statt Ankerzentren“ trug.

Ab 10:00 Uhr suchte die Gruppe junger Frauen und Männer der Bewegung das Gespräch mit Passanten mit der Intention eigene Lösungswege vorzustellen. Gerade die bevorstehenden Wahlen in Bayern lieferten Anlass zu kontroversen Diskussionen und einigem Zuspruch aus der Bevölkerung. Die gesamte Veranstaltung lief bis zu ihrem Ende ruhig und friedlich ab.

Die Identitäre Bewegung will sich an der Debatte rund um den Aktionstag gegen Ankerzentren beteiligen. Wir halten weder zentrale, noch dezentrale Ankerzentren für ein geeignetes Lösungskonzept hinsichtlich der vorherrschenden Flüchtlingsproblematik. Der effizientere, nachhaltigere und außerdem humanere Umgang mit der Migrationskrise liegt in der Hilfe vor Ort – direkt in den Krisengebieten. Eine Massenmigration schafft neue Probleme in Europa und lässt zeitgleich deren Ursachen in den Herkunftsländern unberührt.