In Gedenken an 1683

Bis zu 400 Patrioten setzten am Samstag, den 08.09.2018 auf dem Kahlenberg ein Zeichen für unsere gemeinsame europäische Geschichte und gedachten den Helden der Befreiung Wiens im Jahr 1683 während der zweiten Türkenbelagerung.
Natürlich ließen es sich die Identitären Aktivisten aus Schwaben nicht nehmen, nach Wien zu fahren, um an der Veranstaltung mit dem Motto „Befreiung Wiens, Verteidigung Europas“ teilzunehmen. Zusammen mit Patrioten aus ganz Europa (unter anderem aus Ungarn, Slowenien, Polen und Dänemark) beschritten wir gemeinsam einen herrlichen, stillen, friedlichen – ja andächtigen – Gedenkzug, der jedem Teilnehmer durch motivierende Reden und im gemeinsamen Miteinander erneut klar machte, mit derselben Kraft, derselben Energie und derselben Bestimmung weiter zu kämpfen, wie es die Befreier und Verteidiger Wiens 1683 taten. Denn das sind wir unseren Vorfahren schuldig: dass wir uns den heutigen Herausforderungen stellen.

Noch an Ort und Stelle wurden wir zu Zeugen der aktuellen Politik und konnten ein kreatives Zeichen des Widerstandes setzen: Auf dem Kahlenberg befindet sich eine polnische Kirche mit einem leeren Sockel davor. Darauf sollte, so wurde es mit den Städten Wien und Krakau vereinbart, ein Denkmal für Jan III. Sobieski, den großen Helden und Befreier Wiens und Retter Europas, gesetzt werden. 2017 gründete das rot-regierte Wien eine sogenannte Denkmal-Kommission, die sich nach Fertigstellung des Sobieski-Denkmals dazu entschied, ohne Nennung von offiziellen Gründen, dieses doch nicht aufstellen zu lassen.

Nach der erfolgreichen Veranstaltung kehrten wir gemeinsam ein, tauschten uns aus und lernten neue Aktivisten kennen, mit denen man sich einig war, im nächsten Jahr wiederzukommen, um die Kette des Widerstand würdig weiter zu führen.