Heimat entdecken

Erlebe, erkenne und entdecke deine Heimat stetig neu, so dass du dir vergewissern kannst, dass du etwas besitzt, dass einmalig auf der Welt ist.

Mit diesen Gedanken im Hinterkopf machte sich die Ortsgruppe Stuttgart zusammen mit anderen schwäbischen Aktivisten auf zu einer Wanderung zur Burg Teck. Treffpunkt war im beschaulichen Ort Owen. Trotz des schlechten Wetters ließen wir uns nicht lumpen. Mit einer Regenjacke übergezogen und die Schuhe festgeschnürt machten wir los. Mit 20 Wanderern an der Zahl ging es bestens gelaunt den steilen Hang hinauf. Gesprächspartner waren schnell gefunden, eine Gemeinschaft findet sich bei solchen Treffen immer wieder zusammen.

Nach einer Weile erreichten wir die seltenen Weideheiden am höher gelegenen Fuße der schwäbischen Alb und konnten die Burg durch eine Nebelwand, die ihr ein mystisches Antliz verlieh, in der Ferne sehen. Doch bis zu unserem Wanderziel war es noch ein steiniger und teilweise schlammiger Aufstieg, der manch einen vor eine Herausforderung stellte. Angekommen auf der Burg Teck wurden erst einmal die knurrenden Magen gefüllt und der Durst gestillt. Vom dichten Nebel umhüllt, fühlte man sich hier, in der beschaulichen Burg, gut aufgehoben. Das Wahrzeichen dieser Festung ist ohnegleichen der charakterisierende Rundturm, der auf dem Weg hierhin sofort ins Auge stach.

Gut genährt und zum Aufbruch bereit, machten wir uns wieder auf den Rückweg, der uns am Sibyllenloch vorbeiführte. Naturgegebenheiten wie das Sibyllenloch sind es, die jedes Fleckchen Erde zu etwas Besonderen macht – vor allem wenn diese noch durch Sagen und mythische Erzählungen aufgeladen werden. Ein Aktivist aus der Region erzählte uns von der Sage um diese Höhle, in der eine alte Frau gehaust haben soll, die Vorbeikommenden mit guten Ratschlägen half.

Es sind diejenigen, die in diesen Zeiten an ihren Wurzeln festhalten, sich wieder neu in ihrer Heimat entdecken und sich mit anderen vernetzen wollen, die es zu einer Bewegung wie der unseren treibt. Die Mythen und Sagen, die oftmals ein Stückchen Weisheit enthalten und Teil unseres ethnokulturellen Erbes sind, sollen nicht in Vergessenheit geraten. Denn diese Geschichten und Erzählungen sind es, die unsere Identität ausmachen und die wir weitergeben werden. Das ist der Geist der ‚Génération Identitaire‘, den wir mit jeder Ortsgruppe ausleben wollen.