Menschen zweiter Klasse?

Ende Januar brachten Aktivisten der Identitären Bewegung Rottweil an einem entstehenden Wohngebäude für Asylanten auf dem Hegneberg ein Transparent der Firma „Gebäudebau Jünger“ an, das mit neuen, günstigen Wohnungen für Senioren warb und somit für Verwirrung in der Bevölkerung sorgte. Mit der Aktion sollte auf die große Ungerechtigkeit aufmerksam gemacht werden, die sich momentan auf dem Wohnungsmarkt abspielt.

 

 

Mieter in Groß- und Kleinstädten ächzen unter stetig steigenden Mieten oder finden überhaupt keine bezahlbare Wohnung. Auch in Rottweil gilt die Wohnungssuche für die ansässige Bevölkerung längst als ein beinahe unmögliches Unterfangen. Guido Speiser, Vorsitzende des Rottweiler Mietvereins, stellte im Schwarzwälder Boten klar: „Wer in Rottweil preiswerten Wohnraum sucht, findet nichts. Und die Stadt unternimmt nichts dagegen“. Das entstehende Wohngebäude für Migranten wird hingegen ca. 2 Millionen Euro kosten und mit 25% vom Land bezuschusst.

Angesichts dieser Ungerechtigkeit kamen unsere Aktivisten nicht umher diesen Missstand aufzuzeigen und zu verdeutlichen, dass in der verantwortlichen Politik Prioritäten völlig konträr zu den Interessen der Einheimischen gesetzt werden.

 

 

Statt Milliarden für die Unterbringung und Integration von Migranten bereitzustellen, muss die langfristige Lösung sein, die Menschen in Ihre Heimat zurückzuführen und Ihnen vor Ort Perspektiven zu schaffen.